Erste Etappe:
Im Mai 2017 wurde die Walperswiler Bevölkerung erstmals in der Mehrzweckhalle an einer Informationsveranstaltung über das Pilotprojekt «Beichfeld» informiert.
Kurz darauf wurde von Franz Ehrler, seit 1991 wohnhaft in Walperswil, die IG Beichfeld ohne Grube ins Leben gerufen.
Es war klar, dass es keine einfache Aufgabe sein wird, gegen den grossen Kiesbaron, die Firma Hurni in Sutz, entgegen zu halten.
Sinnbildlich: David (die IG), gegen Goliath, Einwohner und die Burgergemeinde, Hurni Kies und Betonwerk AG, die Planer und den Kanton.
Eindrücklich und unvergesslich: Die Gemeindeverslammung am 27.11.2019 in der Mehrzweckhalle.
Nach einer regen Diskussion wurden folgende Anträge gestellt:
1. Schliessung der Diskussion: Einstimmig JA
2. Geheime Abstimmung: Mit grossem Mehr ein JA
3. Das Projekt mit einem Nein zu verabschieden.
Auch wenn der Gemeindepräsident bei jeder Gelegenheit immer wieder für das Hurni-Projekt geworben hatte, musste er das Abstimmungsresultat verkünden:
140 Nein zu 120 Ja, oder 54 % Nein zu 46 % Ja.
Anwesend sind 34,6 % der stimmberechtigten Walperswiler/-innen.
Die IG freute sich über den demokratischen Entscheid.
Danke den Walperswiler/-innen, die das unmöglich Geglaubte
möglich gemacht haben!
Zweite Etappe:
Die Freude vom 27.11.2019 war leider nur von kurzer Dauer:
Im Januar 2021 hat der Kanton Bern bekannt gegeben, dass er beschlossen hat, mit einer Kantonalen Überbauungsordnung, das Pilotprojekt Beichfeld trotzdem umzusetzen.
Wir, die IG BoG kämpfen weiter! Mit Ihnen. Helfen Sie uns…